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Der Preis der Furcht Irrtümer und Lügen über die Finanzierung des Terrorismus

 

In seiner berühmten Darstellung der wilden 1980er-Jahre an der Wall Street ("Wall Street Poker") (1) erzählt Michael Lewis, damals Investmentbanker, wie er sich "überzeugende Lügen" für nervös gewordene Kunden einfallen ließ. Auf die Frage, warum jetzt der Dollar gefallen sei, erklärte er: "Die Araber haben gegen den Dollar spekuliert und große Mengen Gold verkauft, den Erlös haben sie in Deutschmark angelegt."

DIE BRUCHLANDUNG DER NEUEN ÖKONOMIE: Zeit der Schurken

 

Die Serie der Bilanzskandale nimmt kein Ende. Die Visionäre von gestern erweisen sich als schlichte Betrüger. Doch ihre Machenschaften, die das Mysterium der Neuen Ökonomie entzaubert haben, können nicht mehr als Fehltritt vereinzelter "schwarzer Schafe" verharmlost werden. Sie sind der faule Kern eines Systems, das manipulierte Börsenkurse nicht nur erlaubt, sondern zum Hauptanreiz für das Management macht.

KOLLATERALSCHÄDEN IM FINANZSYSTEM: Bin Laden und andere Verdächtige

 

Verdächtige Transaktionen haben die Vermutung aufkommen lassen, dass die Drahtzieher des Attentats vom 11. September ihre selbstmörderischen Aktionen durch massive Börsenspekulationen versilbert haben. Doch diesbezügliche Nachforschungen haben nur wenig zutage gefördert und scheinen den Verdacht zu entkräften. Ohnehin haben exzessive Deregulierungsmaßnahmen die Möglichkeiten der Finanzpolizei stark beschnitten, und auch die Finanzwelt scheint wenig Interesse daran zu haben, ihre dunklen Zonen auszuleuchten.

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